31. Dezember 2017 Stephan Peters

Sportclubs als Dreh- und Angelpunkt

Wissen Sie eigentlich wie viele verschiedene Anspruchsgruppen (genante Stakeholder) ein Sportclub hat? Und wissen Sie auch welche Ansprüche an Ihre Organisation gestellt werden?

„Some market players might be more important than others but
it is difficult to tell which market players is the most important.”

Professionelle Sportclubs bzw. Teamsportunternehmen müssen sich zunehmend mit der Problematik von Vereinbarkeit „sportlicher Wettkampfgedanken“ versus „ökonomischen Interessen“ ihrer verschiedenen Anspruchsgruppen auseinander setzen. Die dabei auftretenden Fragen lauten:

Inwiefern beeinflussen sich sportliche und ökonomische Interessen?
Welche Anspruchsgruppen gibt es und welche Interessen verfolgen sie?

Die Herausforderung

Die grundlegendsten Schwierigkeiten liegen somit in der Steuerung zur Vorausbestimmung von künftigen Entwicklungen der zu bedienenden Absatz- und Beschaffungsmärkte im Sport. Um eine strategische Handlungsbasis zu errichten, ist die Identifizierung von erfolgskritischen Ressourcen und klassischen Stakeholderbeziehungen mittels strategischer Analyse des Außen- und Innenverhältnisses von Teamsportunternehmen sinnvoll.

Zu Berücksichtigen sind hier die drei strategischen Oberziele eines Sportclubs

  • Sportlicher Erfolg
  • Wirtschaftlicher Erfolg
  • Imagebildung

und das synergetische Dreieck des Sports, bestehend aus

  • Sport
  • Wirtschaft
  • Medien

Was sind Stakeholder?

Was sind Stakeholder und warum sind diese für die Zielerreichung des Sportclubs so relevant?

Das ist ein Appell an Sportclubs, ihr Stakeholder-Management zu professionalisieren.
Stephan Peters –  Experte für Kundenbindung mit Sportmarketing

Begriffserklärung

stake“ (Anteil, Anspruch oder Einsatz)

und

„holder“ (Besitzer oder Eigentümer).

Stakeholder haben demnach „Einsatz im Spiel“

„A stakeholder in an organization is (by definition) any group or individual who can affect or is affected by the achievement of the organization’s objectives“ (Freeman 1984).

Wer sind die Stakeholder?

In Kategorien eingeteilt muss sich ein klassisches Wirtschaftsunternehmen mit acht unterschiedliche Anspruchsgruppen auseinander setzen. Im Sport sind es ungleich mehr! Je nach Kategorisierung sind mindestens 13 verschiedene. Es ergibt sich eine komplexe Aufgabenumwelt für Sportclubs mit wechselseitigen Beziehungen die gesteuert werden wollen. Ausschlagebend für die strategische Ausrichtung sind also die Grundsatzfragen:

  1. Welche Stakeholder sind relevant?
  2. Welche Interessen verfolgenen diese?
  3. Zu welchem Zeitpunkt des Managementprozesses ist welcher Stakehoder zu berücksichtigen?

Nur so können sich Sportclubs als Dreh- und Angelpunkt ihres eigenen Beziehungsnetzwerken etablieren und erfolgreiche Partnerschaften entwickeln.

Autor: Stephan Peters

Download Whitepaper ‚Sportclubs als Dreh- und Angelpunkt‘(auch erschienen im Fachmagazin STADIONWELT INSIDE MANAGEMENT 08/2017)

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